Evangelisches Hochschulpfarramt am ökumenischen Zentrum in S-Vaihingen

Wir freuen uns sehr, dass Pfarrerin Dr. Hélène Eichrodt-Kessel die neue Hochschulseelsorgerin am Ökumenischen Zentrum in Vaihingen wird. Ein Auswahlgremium aus Studierenden, der Hochschulseelsorge, einem Professor, Mitgliedern des Kirchenkreisausschusses und des Kirchengemeinderates Vaihingen und mir als zuständiger Dekanin für die Hochschulseelsorge im Kirchenkreis hat die Bewerbungsgespräche geführt und Frau Dr. Eichrodt-Kessel am 25. November gewählt.

Wir sind überzeugt, dass sie mit ihrer Gabe, Theologie kreativ umzusetzen und ihren Sprachkenntnissen die Arbeit am Ökumenischen Zentrum und auch in der Kirchengemeinde Vaihingen sehr bereichern wird. In der Dienstbesprechung der Pfarrerschaft von Vaihingen ist sie kein neues Gesicht, denn sie war ja bisher schon Mitglied des Kollegiums des Dekanats Degerloch. Sie wird in ihrer bisherigen privaten Wohnung im Hoffeld wohnen bleiben. Sie wird am 26. April im Gottesdienst um 10:00 Uhr in der Stadtkirche Vaihingen in ihr Amt eingeführt. Ich wünsche Pfarrerin Dr. Eichrodt-Kessel im Namen des ganzen Besetzungsgremiums Gottes Segen und Geleit für ihre neue wichtige Aufgabe.

Dekanin Kerstin Vogel-Hinrichs

 

 

Dr. Hélène Eichrodt-Kessel

Evang. Hochschulpfarrerin

Sprechzeiten im   ökumenischen Zentrum
S-Vaihingen, Allmandring 6:

Dienstag 10:00-12:00 Uhr
Mittwoch 10:00-12:00 Uhr
Donnerstag 10:00-12:00 Uhr

Tel. +49 157 35 777279
eichrodt-kesseldontospamme@gowaway.oekumenisches-zentrum.de

Homepage ÖZ: https://oekumenisches-zentrum.de

 

Stadtplanausschnitt (Google Maps)


 

Ein Porträt - Unsere neue Studentenpfarrerin

Vor kurzem war sie noch Gemeindepfarrerin in Stuttgart-Hoffeld. Der Pfarrplan ließ sie nach über 8 Jahren einen neuen Weg suchen und der führte nach Vaihingen ins ökumenische Zentrum. Sie ist nun die neue Studentenpfarrerin und heißt Dr. Hélène Eichrodt-Kessel.

Dr. Hélène Eichrodt-Kessel kam in Genf zur Welt und wuchs in Frankreich auf. Eigentlich wollte sie Medizin studieren, die Theologie interessierte sie ebenfalls sehr. So gab sie sich 1 Jahr dem Theologiestudium hin, um danach zu entscheiden, welcher Beruf ihr Leben bestimmen sollte. Sie blieb bei der Theologie!

Das Studium führte Dr. Hélène Eichrodt-Kessel auch nach Jerusalem, Oxford und Amsterdam. Ihre Promotion über das Buch Ruth begann sie in Tübingen und sie musste Deutsch lernen, um wichtige Werke deutscher Theologen über das Alte Testament zu verstehen. Sich auf neue Länder und Menschen einzulassen fällt ihr nicht schwer. Vielleicht familiär begründet, empfindet die Französin Internationalität als „ihre Heimat“.

So freut sich Dr. Hélène Eichrodt-Kessel auf Studenten aus aller Welt. Heutige Studenten wollen und werden viel an der Welt von morgen gestalten. Wichtige Kernfragen sind etwa: Wie soll die Welt von morgen aussehen und wie Nachhaltigkeit verwirklicht werden, wie weit kann und darf Biotechnologie gehen und wie muss eine Ethik etwa an der Grenze zwischen Maschine und Mensch aussehen. Hier muss Kirche eine Lobby für Schwache und Sprachlose sein und für eine menschliche Zukunft. Als ehemalige Geschäftsführerin der Projektstelle Ökumenische Dekade “Gewalt überwinden“ im Oberkirchenrat hat sie auch hierfür wertvolle Erkenntnisse gewonnen.

Dr. Hélène Eichrodt-Kessel besitzt eine Zusatzausbildung zur spirituellen Begleiterin. Sie gestaltet mit Künstlern und Musikern Meditationsveranstaltungen, um Suchende bei den großen Sinnfragen des Lebens zu begleiten. Als Studentenpfarrerin wird sie auch jeden Monat einen Gottesdienst mit unserer bürgerlichen Gemeinde feiern.

Für ihre Hobbys ist die private Zeit der zweifachen Mutter eher knapp. Was sie dennoch sich und anderen wünscht, ist: „ das Leben mit Licht zu füllen, so wie einem das Leben eben begegnet.“

Manuela Markmann (30.3.2020)